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Mittwoch, 4. Januar 2012

Vieles neues bringt 2012

HAPPY NEW YEAR!!!!


Ich hoffe ihr seit alle gut in das Jahr 2012 gestartet und die guten Vorsätze halten auch über das erste Wochenende hinweg!

Mein Start in das neue Jahr war gesundheitlich wenig erfolgreich und von einer Erkältung geprägt, dafür aber ansonsten sehr schön, da meine Freundin aus Kanada in Deutschland war. Angesichst der Tatsache, dass dies wohl ihr letzter Besuch hier war, bevor ich endgütlig auch nach Calgary ziehe, haben wir die Zeit intensiv genutzt, damit sie auch meine Welt hier in Lemgo kennenlernen konnte.
Ich hoffe, dass ich dann endlich Ende Januar/ Anfang Februar meine Koffer packen kann und den Flieger Richtung Westen nehmen darf (es hängt noch immer an der Arbeitserlaubnis)!

Natürlich kommen mit einem neuen Jahr auch weitere Veränderungen. So hat sich einiges an der Sponsorenfront getan und ich bin sehr froh und glücklich euch mitteilen zu können, dass ich im kommenden Jahr mit einem Neo und der Rennbekleidung von TRI11 unterwegs sein werde.
Mit den Machern von TRI11 bin ich schon lange freundschaftlich verbunden und nachdem mein Arbeitsverhältnis bei der Becker Distributions GmbH beendet war und damit auch die Unterstützung mit den von ihnen vertriebenen Produkten, waren André und René von TRI 11 natürlich meine ersten Ansprechpartner als es um einen neuen Neo- Partner ging.

Der Hamburger Direktvertriebler hat es sich auf die Fahne geschrieben durch die Kosten reduzierende Vertriebsstruktur hochwertigste Neopren und Triathlon Produkte zu unschlagbaren Preisen anzubieten. Dabei kann man sich zwei Neos zu sich nach Hause schicken lassen, die Anzüge 1 Woche auf Herz und Nieren testen und sich dann entscheiden, welcher der beiden Anzüge es werden soll. Die von euch die dies näher interesiert, finden hier mehr Informationen.

Darüber hinaus haben wir schon spannende Ideen für die Zukunft und wie wir die Partnerschaft für beide Seiten möglichst gut gestallten können. Ich freu mich auf die Zusammenarbeit mit André und René und bin gespannt was unser gemeinsames Jahr 2012 alles bringen wird!




Viele Grüße,

Elmar

Montag, 19. Dezember 2011

Eine Ära geht zu Ende.....

... ok zugegeben, das ist ein wenig hochgegriffen, aber morgen Arbeite ich den letzten Tag bei Stefan Becker Kunststofftechnik. Ich habe die letzten Monate, die ich in Lemgo auf meine Arbeitserlaubnis für Kanada gewartet habe, in Leopoldshöhe bei Stefan Becker Kunststofftechnik gearbeitet. Ich kann euch sagen, anfangs sind da zwei Welten aufeinander geprallt. Aus meinem vorherigen Job, wo ich primär damit beschäftigt war andere Triathleten und Radfahrer über das Jahr hinweg zu bespaßen und dabei selber sehr viel zu trainieren, hin zu einem Fabrikjob, mit festen Schichtbetrieb und wenig Auslauf! So lange an einem Fleck gesessen oder gestanden habe ich wohl das letzte Mal....äh... nee, habe ich noch nie!

Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich gewesen, diese Arbeit an so einer Maschine und auch wenn ich bis jetzt immer noch nur eine wage Vorstellung habe, was genau da in diesem Ding passiert, bevor, Türgriffe, Schraubteile, Kaffeemaschinenen- Wasserbehälter in einem Teil aus der Maschine kommt, war es doch mal interessant!

Natürlich kam mit der Arbeit auch eine Umstellung des Trainings. In der Vergangenheit konnte ich meine Arbeit um das Training planen und in den letzten Monaten ging das nicht mehr. Dennoch muss ich sagen, hat der Herrscher über das Plastikimperium, Stefan Becker, alles in seiner Macht mögliche getan, damit ich mich im September und Oktober noch auf die Challenge Kapstadt vorbereiten konnte. Zudem war es auch nie ein Problem, wenn ich mal einen kurzen "Abstecher" nach Kanada machen wollte und diese Unterstützung weiß ich wirklich zu schätzen und bin sehr dankbar dafür!

Ich kann nicht sagen, dass ich meine Traumjob in den letzten Monaten gefunden habe, aber ich kann sagen, dass ich einiges gelernt habe und auch vieles aus dieser Zeit mitnehmen werde- inkl. 2-3 Kilo zu viel, da es immer was Süßes und/oder Kuchen gab!

Ich danke Stefan, Ina und Tim Becker, sowie ihrem ganzen Team für die Zeit und verspreche, dass ich, wenn alles gut geht, nicht wieder komme! Falls nicht, stehe ich wieder auf der Matte, ist klar ne'!
Danke auch nochmal an Clemens Coenen, der mir nun damit schon den zweiten Job in meinem Leben vermittelt hat... Wenn du ne neue Herausforderung suchst, du wärst super beim Arbeitsamt ;)!

Viele Grüße,

Elmar

Samstag, 19. November 2011

Nach der Saison ist vor der Saison....

Nachdem das Challenge Rennen in Kapstadt abgesagt wurde, haben wir uns dazu entschlossen dennoch nach Südafrika zu reisen und dort Urlaub zu machen. Es hört sich komisch an, aber es sollte tatsächlich mein erster echter Urlaub seit 7 Jahren werden. Ich bin zwar immer viel am Reisen und habe in den letzten Jahren viel von der Welt gesehen und natürlich nimmt man auch immer etwas Urlaubsfeeling mit aus einem Trainingslager oder von einem Rennen, wenn man eine Zeit in einem Hotel gewohnt hat. Doch ein sportfreier Aufenthalt in einem anderne Land liegt doch schon wieder sieben Jahre zurück. Daher haben Jenn und ich uns nicht nur gefreut, dass wir uns wieder sehen, sonder auch die Region in und um Kapstadt zu erkunden.
Ich glaube wir haben in den ersten 3 Tagen so ziemlich alles gesehen, was man als Tourist in der Region sehen sollte. Die Tage waren wunderschön, meist sonnig und warm jedoch auch sehr windig. Der Wind hatte zur Folge, das wir die Stärke der Sonne unterschätzt haben und so direkt einen netten Sonnenbrand hatten.

An den ersten beiden Tagen haben wir das klassische Touristen Programm gemacht und haben uns mit den berühmten roten Touri- Doppeldeckerbussen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdikeit fahren lassen... Ich hab das schon in einigen Städten gemacht und auch wenn es sehr "Pauschaltouristen mäßig " ist, ist es doch ein guter Weg schnell, bequem und einfach eine Menge zu sehen und zu erfahren.

Am 4 Tag haben wir uns  Grant, dem Challenge Kapstadt Renndirektor, einen Wagen geliehen und haben uns auf zum Kap der guten Hoffnung gemacht. Der Weg den wir dabei gefahren sind, sollte auch zum größten Teil der Radstrecke für das Rennen entsprechen und ich muss sagen, dass ich diesen Tag daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge verbracht habe! Der Weg zum Kap war wunderschön, mit einem Rad sicherlich aufgrund der Steigungen und vor allem des Windes wegen auch durchaus anspruchsvoll, aber alles in allem sicherlich einer der schönsten Radstrecken, die man für ein Langdistanzrennen haben kann... Wenn es 2012 heißt, "Willkommen zur Challenge Kapstadt" werde ich an der Startlinie stehen!

Natürlich darf bei einem Afrikabesuch auch eine Safari nicht fehlen und so haben wir am Sonntag eine Eintagessafari im Aquila Privat Resort gemacht. Bis auf Giraffen haben wir während der Tour auch eine Menge Tiere gesehen, inkl. der restlichen big 5! Es war ein wunderschöner Tag in einer wunderschönen Anlage.

Die letzten  Tage in Kapstadt haben wir dann eher ruhig angehen lassen, haben und mit Freunden zum Essen getroffen und in den Tag hineingelebt, so wie man das im Urlaub so macht, hab ich mir sagen lassen!

Jetzt hat mich Deutschland schon seit einer Woche wieder zurück und der Alltag nimmt wieder seinen Einzug, Dazu gehört natürlich auch, dass das Training wieder beginnt. Die letzte Woche war eher auf "on feel" basierend geplant und es hat sich noch ganz gewaltig nach nichts tun angefühlt... Nun habe ich aber wieder richtig Lust und ich werde gleich mit einem lockern Lauf das Training wieder aufnehmen. Die Planungen für 2012 laufen auf Hochtouren. Noch ist nicht klar, welche Rennen ich machen werde, aber ich werde auch dazu in Kürze hier mehr Infos posten!

Euch allen ein schönes Wochenende!
Die weltberühmte Waterfront in Kapstadt mit dem Tafelberg im Hintergrund




Bo-Kaap, das ehemalige Sklavenviertel zeichnet sich noch heute durch die farbenfrohen Häuser aus. Die Skalven strichen sie bunt, da sie ansonsten einheitlich, grau, im Alltag gekleidet sein mussten.

Challenge Renndirektor Grant Kunneke und ich

Jenn und ich an einem der zahllosen Strände Kapstadts

Leider auch ein Teil Südafrikas und ein trauriger Beweis der Apartheid- Die Townships die es in fast jeder Stadt gibt

Die Pinguine am Boulderbeach. Ca 3000 Pinguine leben dort wild am Strand

Auf dem Weg zum Kap mit unserem "Leihwagen"

Echtes Urlaubsfeeling!!!

Besichtigung der neuen Schwimmstrecke der Challenge 2012

Wildlife die 1.

Wildlife die 2.

Einer der Ausblicke der Challenge Kapstadt Radstrecke!