Hallo zusammen,
der Koerper ist noch etwas muede und die Eindruecke noch sehr frisch. Gestern habe ich das erste Rennen der Saison gemacht. Der Great White North Triathlon ist eine Mitteldistanz und sicherlich eines der best organisierten Rennen hier in Kanada.
Vor dem Rennen war ich mir nicht 100% sicher, ob das viele Training der letzten Wochen nicht ein gutes Ergebnis unmoeglich machen wuerde. Denn ich wollte nicht nur an dem Rennen teilnehmen, ich wollte performen und ein gutes Rennen abliefern. Im letzten Jahr habe ich in nur einem Rennen die richtige Einstellung gefunden und habe ansonsten im Kopf die Rennen abgeschrieben, bevor das Laufen los ging. Dies lag vor allem an meiner langen Verletzung und dem fehlenden Lauftraining. Hauptziel war es also eine gutes Rennen abzuliefern und fokusiert zu bleiben. Aber nun zum Rennen:
Bereits beim Aufwaermen fuehlte ich mich nicht besonders toll und spritzig, aber dachte mir, dass es keinen Sinn macht, sich jetzt schon verrueckt zu machen. Der Schwimmstart lief reibungslos und ohne viel Stress. 900m zur ersten Boje und ich sass sicher und entspannt im hinteren Drittel der ersten Gruppe. Ich machte die ueblichen Checks zur Orientierung und alles war gut. Auf einmal sah ich aber, dass die 2 Schwimmer an deren Fuessen ich die ganze Zeit hing ein Loch zur Gruppe haben reissen lassen. Sofort habe ich reagiert und versucht die 10-15m zu zuschwimmen, aber ich bin einfach nicht mehr dran gekommen. So bin ich mit 3 weitern Schwimmern hinter der ersten und vor der zweiten Gruppe geschwommen und habe die Spitze nur noch aus der Wechselzone laufen sehen, als ich aus dem Wasser kam.
Das Radfahren ging sehr schnell los. Wir hatten Rueckenwind auf den ersten Kilometern, die uns zur eigentlichen Runden bringen sollten, und ich mein Tacho sagte die ganze Zeit 55-60km/h. Ich konnte nicht verstehen, wieso ich nicht in der Lage war auch nur ein bisschen naeher an die erste groessere Gruppe ran zu kommen. Die Radstrecke waren zwei 40km Runden und im Prinzip ging es ca. 2km flach, 9km wellig Berg auf und dann 9km wellig Berg ab. Am Fusse des Berges wurde gewendet und den Berg wieder hoch gefahren. Es war nicht super Steil, vielleicht 4% an der steilsten Stelle, aber genug um meine Beine beim 3x total fertig zu machen. Hinzu kam ein netter Wind, der besonders das Berg auf fahren beim 1 und 3mal noch anstrengender machte.
Ich habe alles auf der Strecke gelassen, was ich in meinen Beinen hatte und habe die letzten 2km vor der Wechselzone schoen gekurbelt, um die Beine fuer's Laufen locker zu bekommen.
In der Wechselzone angekommen, habe ich mir zum ersten Mal Kompressionsstruempfe zum Laufen angezogen.
Ich muss gestehen, das ich nach wie vor finde, das diese Dinger verboten gehoeren, unglaublich dumm aussehen und einfach bescheuert sind. Auf der anderen Seite haben sie mir unheimlich geholfen, wenn ich sie im Training benutzt habe, um meine Knochenhautentzuendung in den Schienenbeinen los zu werden. Nun gut, ich dachte nach vielen Trainingkilometern versuche ich es auch mal im Wettkampf. Die ersten Kilometer gingen gut und ich konnte mein Tempo finden, bei dem ich mir zwar weh tat, aber der Meinung war, das ich es durchlaufen koennte. Nach ca. 7km fingen beide Waden an zu krampfen und ich hatte das Gefuehl, dass die Kompressionsstruempfe einfach zu eng waren. Ich rannte noch ca. 4km weiter mit Kraempfen und den Socken, bis ich sie schliesslich runterrollte. Das half an der Stelle, wo keine Kompression mehr war, aber weiter unten, wurde es eher schlimmer, das die Kompression dort natuerlich zunahm. Letzten Endes bin ich also die letzten 14km mit Wadenkrampfen gelaufen und merke das heute noch sehr deutlich.
Jenn fragte mich heute morgen, warum ich die Dinger nicht einfach ausgezogen habe. Nun ja, ich weiss es nicht genau. Ich weiss, das ich drueber nachgedacht habe und dachte, das ich zu viel Zeit verlieren wuerde. Ich sagte ihr, das ich das Gefuehl habe, dass diese Entscheidung ein bisschen so ist, wie wann ist der ideale Zeitpunkt einen Regenjacke anzuziehen? Am Anfang denkt man es ist nicht so schlimm und hoert gleich wieder auf zu regnen und an einem bestimmten Punkt ist man so nass, dass es keinen Sinn mehr macht die Regenjacke anzuziehen. So habe ich mich bei meinem Lauf gefuehlt. Im nachhinein ist ist man immer schlauer und es bleibt anzumerken, das man auch nach 22 Jahren Triathlon immer noch etwas lernen kann.
Bleibt abschliessend die Frage, ob ich mit meinem Rennen zufrienden bin und ich kann das mit einem klaren ja beantworten. Warum? Die Platzierung war weit von dem entfernt, was ich mir erhofft habe und auch eine 4:38Std ist keine Zeit auf die ich total stolz sein kann.
Ich habe in den letzten Wochen sehr hart und sehr viel trainiert. Das Hauptrennen dieses Jahr ist die Challenge Penticton und dafuer waren diese Trainingsstunden wichtig. Daher konnte ich nicht total erholt und frisch in dieses Rennen gehen. Mit den 90 Rennkilometern bin ich in 9 Tagen 750km Rad gefahren und habe sehr viel intensive Sachen gemacht. Dazu kommt natuerlich noch das Lauf- und Schwimmtraining, wo ich derzeit auch vor allem Umfaenge trainiere. Das wichtigste ist aber, das es am 25.08.2013 alles zusammen passt und dafuer mache ich, was meiner Meinung nach noetig ist.
Ein weiterer Grund warum ich mit diesem Rennen zufrieden bin ist, das meine Einstellung zum Rennen stimmte. Ich bin in das Rennen gegangen und habe gesagt, ich will mir heute richtig weh tun. Das habe ich geschafft. Ich weiss, das meine Laufleistung nicht so stark ist, wie die vieler anderer, aber ich weiss auch, das ich nicht einmal nah an sie herankommen werde, wenn ich nicht bereit bin mir richtig weh zu tun und alles auf der Strecke zu lassen, was mir mein Koerper am Renntag ermoeglicht, und das habe ich getan!
Nun heisst es ein paar Tage etwas ruhiger angehen lassen und Mitte der Woche geht dann die finale Vorbereitung fuer die Challenge Penticton los.
Ich danke meinem Radsponsor SPOCE, Taya und Huub Design, ohne die all dies nicht moeglich waere!
Viele Gruesse aus Calgary,
Elmar
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Montag, 8. Juli 2013
Freitag, 5. Juli 2013
Auf los geht's los....
Hallo zusammen,
viel ist passiert in den letzten Wochen. Das Training lief gut, das Wetter war durchwachsen, aber unter'm Strich kann man sagen, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt hat.
Alles aenderte sich am 20. Juni 2013. Das Training lief immer noch gut, doch das Wetter war bereits die Tage zuvor schlechter als durchschnittlich und es schien nicht mehr auf zuhoeren zu regnen. Als ich am Donnerstag Nachmittag zur Training geben wollte, wurde unser Trainingscenter wegen Ueberflutungsgefahr des nahe liegenden Flusses. Ich habe das Center verlassen und habe auf meinem Weg nach hause auf einer Bruecke gestanden und gedacht, dass es doch so schlimm nicht, da noch mindestens 2 Meter Raum zwischen Wasseroberflaeche und Bruecke lagen.
Nicht einmal 4 Stunden spaeter war eben diese Bruecke bereits ueberschwemmt und das Wasser fand seinen Weg in die Innenstadt von Calgary und viele Gebiete die direkt am Fluss lagen. Ueber 100.000 Menschen wurden innerhalb der kommenden 24 Stunden evakuiert und viele Haeuser wurden zerstoert. Jenn und ich leben auf einem Huegel und im dritten Stock, ca. 5min vom Fluss weg, daher war unsere Wohnung sicher, dennoch waren und sind wir direkt von der Flut betroffen. Das Talisman Centre ist nun bereits seit ueber 2 Wochen geschlossen und noch ist nicht klar, wann wieder geoeffnet wird. Der Keller, mit allen Elektroanlagen fuer das Center wurde zerstoert und es wird wohl noch etwas dauern, bis wir wieder eroeffnen koennen.
Nach dem ich nicht arbeiten kann, habe ich das beste daraus gemacht und trainiere so viel wie es geht, mit vollem Fokus auf die Challenge Penticton. Ich habe beim Aufrauemen nach der Flut, so viel geholfen wie ich konnte und auch wenn in solchen Momenten die Prioritaeten sich ganz schnell verschieben, wollte ich doch die bis dahin aufgebaute Form nicht verlieren.
Das einziege was etwas unter der ganzen Flutsituation gelitten hat, war das Schwimmen, aber auch da habe ich mitterweile mit einem kleinen Pool und zwei Optionen fuer Freiwasserschwimme einen Weg gefunden, das Training halbwegs normal durchzufuehren.
Was der genaue Stand der Dinge ist, wird sich am Sonntag zeigen, wenn ich das erste Mal wieder an einer Startlinie einer Mitteldistanz stehe. Der Great White North Triathlon, ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung, bei der ich im letzten Jahr schon am Start war, aber aufgrund von technischen und koerperlichen Problemen, nicht die Performance abliefern konnte, die ich selber von mir erwarte!
Das letzte Jahr war mit den Verletzungen und vielen Rueckschlaegen nicht einfach und ich war kurz davor alles hin zu schmeissen. Ich freue mich aber nun um so mehr, wieder an einer Startlinie stehen zu koennen und moechte mich dafuer bei allen bedanken, die an mich geglaubt haben und natuerlich meinen Sponsoren, ohne die ich diese Abenteuer gar nicht machen koennte!
Viele Freunde und Bekannte werden vor Ort sein und Jenn und ich freuen uns morgen die 3,5 Stunden Richtung Norden zu fahren.
Wie das ganze gelaufen ist, koennt ihr dann naechste Woche hier auf dem blog lesen!
Viele Gruesse und ein schoenes Wochenende!
Elmar
viel ist passiert in den letzten Wochen. Das Training lief gut, das Wetter war durchwachsen, aber unter'm Strich kann man sagen, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt hat.
Alles aenderte sich am 20. Juni 2013. Das Training lief immer noch gut, doch das Wetter war bereits die Tage zuvor schlechter als durchschnittlich und es schien nicht mehr auf zuhoeren zu regnen. Als ich am Donnerstag Nachmittag zur Training geben wollte, wurde unser Trainingscenter wegen Ueberflutungsgefahr des nahe liegenden Flusses. Ich habe das Center verlassen und habe auf meinem Weg nach hause auf einer Bruecke gestanden und gedacht, dass es doch so schlimm nicht, da noch mindestens 2 Meter Raum zwischen Wasseroberflaeche und Bruecke lagen.
Nicht einmal 4 Stunden spaeter war eben diese Bruecke bereits ueberschwemmt und das Wasser fand seinen Weg in die Innenstadt von Calgary und viele Gebiete die direkt am Fluss lagen. Ueber 100.000 Menschen wurden innerhalb der kommenden 24 Stunden evakuiert und viele Haeuser wurden zerstoert. Jenn und ich leben auf einem Huegel und im dritten Stock, ca. 5min vom Fluss weg, daher war unsere Wohnung sicher, dennoch waren und sind wir direkt von der Flut betroffen. Das Talisman Centre ist nun bereits seit ueber 2 Wochen geschlossen und noch ist nicht klar, wann wieder geoeffnet wird. Der Keller, mit allen Elektroanlagen fuer das Center wurde zerstoert und es wird wohl noch etwas dauern, bis wir wieder eroeffnen koennen.
Nach dem ich nicht arbeiten kann, habe ich das beste daraus gemacht und trainiere so viel wie es geht, mit vollem Fokus auf die Challenge Penticton. Ich habe beim Aufrauemen nach der Flut, so viel geholfen wie ich konnte und auch wenn in solchen Momenten die Prioritaeten sich ganz schnell verschieben, wollte ich doch die bis dahin aufgebaute Form nicht verlieren.
Das einziege was etwas unter der ganzen Flutsituation gelitten hat, war das Schwimmen, aber auch da habe ich mitterweile mit einem kleinen Pool und zwei Optionen fuer Freiwasserschwimme einen Weg gefunden, das Training halbwegs normal durchzufuehren.
Was der genaue Stand der Dinge ist, wird sich am Sonntag zeigen, wenn ich das erste Mal wieder an einer Startlinie einer Mitteldistanz stehe. Der Great White North Triathlon, ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung, bei der ich im letzten Jahr schon am Start war, aber aufgrund von technischen und koerperlichen Problemen, nicht die Performance abliefern konnte, die ich selber von mir erwarte!
Das letzte Jahr war mit den Verletzungen und vielen Rueckschlaegen nicht einfach und ich war kurz davor alles hin zu schmeissen. Ich freue mich aber nun um so mehr, wieder an einer Startlinie stehen zu koennen und moechte mich dafuer bei allen bedanken, die an mich geglaubt haben und natuerlich meinen Sponsoren, ohne die ich diese Abenteuer gar nicht machen koennte!
Viele Freunde und Bekannte werden vor Ort sein und Jenn und ich freuen uns morgen die 3,5 Stunden Richtung Norden zu fahren.
Wie das ganze gelaufen ist, koennt ihr dann naechste Woche hier auf dem blog lesen!
Viele Gruesse und ein schoenes Wochenende!
Elmar
Mittwoch, 22. Mai 2013
Calgary-Mallorca-Calgary...
Nun ist es schon wieder einige Wochen her, seit dem ich hier das letzte Mal etwas geschrieben habe und es lag vor allem daran, dass ich kaum Zeit am PC verbracht habe.
Ich bin seit gut 1,5 Wochen wieder zurueck aus Mallorca. Die spanische Insel im Mittelmeer ist ganz klar mein allerliebstes Traininggebiet und nachdem ich in den letzten Jahren ser viel Zeit dort verbracht habe, war es super nach einem break im letzten Jahr endlich wieder auf die Insel der Ausdauersportler zurueck zu kehren.
Ich habe eine Gruppe von insgesamt 25 Athleten mitgenommen und war sehr gespannt wie unser Trainingcamp laufen wird. Mir war klar, dass im vergleich zu den letzten Jahren, in denen ich vor allem als Guide gearbeitet habe, die Anforderungen anders sein werden, und ich sollte recht behalten. Die Tage gingen in der Regel von 6:30 bis 22Uhr non-stop und waren gefuellt mit Training, Trainingsplanung, allgemeinem Organisationsdingen und natuerlich Kontakt zu den Athleten. Ich will es nicht schoen reden, es waren zwei anstrengende Wochen und mein coaching Partner Ed und ich waren abends haeufig sehr geschafft, aber es war zugleich eine super Zeit, die unheimlich viel Spass gemacht hat. Wenn man das feedback der Teilnehmer sieht, haben wir einen guten Job gemacht und wir koennen uns sehr gut vorstellen, dies regelmaessig zu machen.
Bei den Rad und Laufeinheiten, sind Ed und ich immer selber aktiv dabei gewesen und wir haben so auch selber eine sehr gute Grundlage fuer unsere eigene Triathlonsaison legen koennen. Meine Radform ist jetzt sicherlich schon besser, als sie im vergangen Jahr zum Saisonhoehpunkt war. Natuerlich gab es im letzten Jahr durch den Umzug nach Kanada viele Dinge, die mein Training beeinflusst haben, so dass ich in diesem Jahr bereits in der Zeit vor Mallorca besser trainieren konnte, als im Jahr 2012. Ich freu, dass ich noch etwas mehr Zeit habe um an der "Form-Schraube" zu drehen, so dass ich bei meinem Saisonauftakt beim Great White North Triathlon sicherlich in eine gute Leistung abliefern kann.
In meinem letzten Blog habe ich davon geschrieben, dass es nach jedem Trainingslager immer Geschichten gibt, die einem in Erinnerung bleiben. Aus diesem Jahr ist es wahrscheinlich der holperige Start. Nachdem der check-in am Flughafen in Calgary ueber eine Stunde gedauert hat- und sie nicht in der Lage waren uns und unser Gepaeck direkt durchzuchecken, konnten wir das Problem in Toronto loesen. In London angekommen, waren wir guter Dinge und die Vorfreude auf die Sonne Spaniens, lies uns das anfaengliche Theater fast vergessen. Leider setzte sich das Theater aber fort als wir in Palma angekommen sind, denn unsere Koffer und Radtaschen, sind von London nach Madrid gegangen. Man versicherte und, dass unser Gepaeck noch am Abend in Palma eintreffen wuerde und wir es dann zum Hotel gebracht bekommen wuerden. Das passierte auch, aber leider erst am naechten Mittag. Das waere ja halb so schlimm gewesen, wenn es dann auch alles da gewesen waere. Die Raeder wurden von einer Spedition geliefert und leider hatten die Fahrer keine Ahnung, als wir sie nach unseren Koffern fragten. Ich versuchte Ed zu beruhigen und sagte, dass die Fahrer auch nur das wissen, was auf den Lieferpapieren steht. Als dann aber auch die Frau von der Fluggesellschaft nicht wusste wo unsere Taschen waren, war auch ich nicht mehr ganz so entspannt.
Um es kurz zu machen, unsere Taschen kamen am nachsten Tag. Da auch diese erst am darauf folgenden Tag ausgeliefert werden sollten, haben Ed und ich einen Mietwagen genommen und sind persoenlich zum Flughafen gefahren um die Taschen zu holen, denn 72Std in den gleichen Anziehsachen, inkl. einer 19Std Reise und spanischem Regenwetter (geregnet hat es nur die ersten 2 Tage), waren nicht besonders angenehm.
Ich bin seit gut 1,5 Wochen wieder zurueck aus Mallorca. Die spanische Insel im Mittelmeer ist ganz klar mein allerliebstes Traininggebiet und nachdem ich in den letzten Jahren ser viel Zeit dort verbracht habe, war es super nach einem break im letzten Jahr endlich wieder auf die Insel der Ausdauersportler zurueck zu kehren.
Ich habe eine Gruppe von insgesamt 25 Athleten mitgenommen und war sehr gespannt wie unser Trainingcamp laufen wird. Mir war klar, dass im vergleich zu den letzten Jahren, in denen ich vor allem als Guide gearbeitet habe, die Anforderungen anders sein werden, und ich sollte recht behalten. Die Tage gingen in der Regel von 6:30 bis 22Uhr non-stop und waren gefuellt mit Training, Trainingsplanung, allgemeinem Organisationsdingen und natuerlich Kontakt zu den Athleten. Ich will es nicht schoen reden, es waren zwei anstrengende Wochen und mein coaching Partner Ed und ich waren abends haeufig sehr geschafft, aber es war zugleich eine super Zeit, die unheimlich viel Spass gemacht hat. Wenn man das feedback der Teilnehmer sieht, haben wir einen guten Job gemacht und wir koennen uns sehr gut vorstellen, dies regelmaessig zu machen.
Bei den Rad und Laufeinheiten, sind Ed und ich immer selber aktiv dabei gewesen und wir haben so auch selber eine sehr gute Grundlage fuer unsere eigene Triathlonsaison legen koennen. Meine Radform ist jetzt sicherlich schon besser, als sie im vergangen Jahr zum Saisonhoehpunkt war. Natuerlich gab es im letzten Jahr durch den Umzug nach Kanada viele Dinge, die mein Training beeinflusst haben, so dass ich in diesem Jahr bereits in der Zeit vor Mallorca besser trainieren konnte, als im Jahr 2012. Ich freu, dass ich noch etwas mehr Zeit habe um an der "Form-Schraube" zu drehen, so dass ich bei meinem Saisonauftakt beim Great White North Triathlon sicherlich in eine gute Leistung abliefern kann.
In meinem letzten Blog habe ich davon geschrieben, dass es nach jedem Trainingslager immer Geschichten gibt, die einem in Erinnerung bleiben. Aus diesem Jahr ist es wahrscheinlich der holperige Start. Nachdem der check-in am Flughafen in Calgary ueber eine Stunde gedauert hat- und sie nicht in der Lage waren uns und unser Gepaeck direkt durchzuchecken, konnten wir das Problem in Toronto loesen. In London angekommen, waren wir guter Dinge und die Vorfreude auf die Sonne Spaniens, lies uns das anfaengliche Theater fast vergessen. Leider setzte sich das Theater aber fort als wir in Palma angekommen sind, denn unsere Koffer und Radtaschen, sind von London nach Madrid gegangen. Man versicherte und, dass unser Gepaeck noch am Abend in Palma eintreffen wuerde und wir es dann zum Hotel gebracht bekommen wuerden. Das passierte auch, aber leider erst am naechten Mittag. Das waere ja halb so schlimm gewesen, wenn es dann auch alles da gewesen waere. Die Raeder wurden von einer Spedition geliefert und leider hatten die Fahrer keine Ahnung, als wir sie nach unseren Koffern fragten. Ich versuchte Ed zu beruhigen und sagte, dass die Fahrer auch nur das wissen, was auf den Lieferpapieren steht. Als dann aber auch die Frau von der Fluggesellschaft nicht wusste wo unsere Taschen waren, war auch ich nicht mehr ganz so entspannt.
Um es kurz zu machen, unsere Taschen kamen am nachsten Tag. Da auch diese erst am darauf folgenden Tag ausgeliefert werden sollten, haben Ed und ich einen Mietwagen genommen und sind persoenlich zum Flughafen gefahren um die Taschen zu holen, denn 72Std in den gleichen Anziehsachen, inkl. einer 19Std Reise und spanischem Regenwetter (geregnet hat es nur die ersten 2 Tage), waren nicht besonders angenehm.
Mittwoch, 17. April 2013
Zurueck in die Zukunft...
Viele Jahre bin ich zum Trainingslager auf Mallorca gewesen. Das erste Mal 1995 und seit dem gab es nur 3 Jahre wo ich mich nicht im Fruehjahr auf der Balearen Insel auf die kommenden Saison vorbereitet habe. Oft ging es mehrmals pro Fruehjahr auf die Insel.
Wenn ihr jetzt mal zurueck rechnet, werdet ihr merken, dass ich 15 Jahre alt war, als ich das erste Mal in Cala Millor zum Triathlon Training war. Damals war die groesste der Baleren Inseln noch nicht ganz so beliebt bei Radfahrern und ich erinnere mich noch gut an einige Geschichten, die ich wohl niemals vergessen werde und mich heute noch zum lachen bringen.
Eine ist zum Beispiel, wie ich einen Radsturz hatte. Erst einmal nicht sooo lustig, aber mit dem zeitlichen Abstand und dem Wissen, dass nichts schlimmes passiert ist, doch eher zum schmunzeln. Ich fuhr an letzter Position in einer Gruppe mit ca. 6-8 Fahrern und rutschte auf etwas Split in einer links Kurve weg. Die Gruppe bemerkte anfangs nicht, dass ich lieber durch ein Schotterbett rutschte, anstatt mit ihnen weiter die herliche Landschaft zu geniessen. So dauerte es eine gefuehlte Ewigkeit, bis ich entdeckt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere war Joerg Brune der erste, der wieder bei mir war und mein Kommentar stiess bei ihm auf etwas Unverstaendnis. Denn als ich da mit zerrissender Radhose und einigen Schuerfwunden stand, lachte ich und sagte, "nichts passiert die Oakley ist noch heile!". Man muss verstehen, dass es fuer die Gruppe und besonders die Erwachsenen wahrscheinlich nicht so lustig war, wenn mitten in der Radausfahrt ein minderjaehriger verschwindet. Aber diese Oakley war fuer mich nicht nur irgendeine Sonnenbrille. Sie war eine m-frame, es war die, auf die ich lange gespart hatte und mein ganzer Stolz. So wie andere Jugendliche in meinem Alter Fussballer, oder in meiner Heimatstadt Lemgo, auch gerne Handballer als Vorbilder hatten, hatte ich Wolfgang Dietrich. Der Deutsche der ueber Jahre auf Hawaii ganz vorne mit gemischt hat und einer der besten Langdistanz Triathleten seiner Zeit war. Genau dieser Wolfgang Dietrich, hatte genau die gleiche Oakley und oben drauf noch den gleichen Helm wie ich, oder sollte ich sagen, ich hatte den Helm, den er auch hatte!?! :)! Also ich war quasi wie mein Jugendidol, wenn ich auf dem Rad sahs.. naja, so fast zumindest!
Die beste Geschichte aus diesem Trainingslager ist aber sicherlich, als wir uns vorgenommen haben, die Hotel Kueche leer zu essen.
Wir waren eine Gruppe von ca. 30 Leuten, genau weiss ich das nicht mehr, koennen auch mehr, oder weniger gewesen sein. Wir waren in einem klassischen Touristen Hotel abgestiegen und hatten dort ganz coole Appartments mit Meerblick. Das Hotel, war wie gesagt, auf Pauschaltouristen ausgelegt. Diese zeichen sich da durch aus, dass sie nach dem Fruehstueck nicht unbedingt zu sportlichen Hoechstleistungen auflaufen. Anders bei uns, neben einem ganzen Haufen Teenagern, waren auch Familien und andere Erwachsene in unserer Gruppe. Wir haben jeden Tag 2-3mal trainiert und waren dem entsprechend hungrig am Abend. Bereits in den ersten Tagen haben wir die Kueche regelmaessig an die Grenzen ihrer Leistungsfaehigkeit gebracht, als wir beschlossen haben, dass wir an einem Abend die Kueche leer essen wollen. Pasta, Kartoffeln, Reis, Gemuese, ganz egal, alles musste weg... Wir haben es fast geschaft!
Meine persoenliche Bilanz nach diesem "Abendessen" war vor allem ein voller Bauch, oder um es klar auszudruecken- ich war hoffnungslos Uberfressen!
Bereits kurz nach dem Essen bekam ich Sodbrennen- das erste und einzige Mal in meinem Leben! In der Nacht folgte Schuettelfrost und meine Mandeln schwillten an. Halsschmerzen, Fieber, das ganze Program... Am kommenden Morgen kam einer der beiden mitgereisten Aerzte zu uns auf das Zimmer und diagnostizierte bei mir eine Mandelentzuendung und verordnete Bettruhe. Der andere Arzt diagonistiziert weit pragmatischer und sagte, das ich ein Idiot bin und mich gnadenlos ueberfressen hatte! Sein Rat war, den Vormittag ruhig zu verbringen und er war sich sicher, dass gegen Mittag alles wieder ok sein wuerde... In den folgenden 2-3 Stunden blieb es spannend. War ich wirklich krank, oder nur ein Idiot, der zu viel gegessen hat!? Um es kurz zu machen- Ich war der Idiot und konnte an dem Tag nicht trainieren!
Dies sind nur 2 Geschichten, die mir in den Kopf schiessen, wenn ich an Trainingslager auf Mallorca denke. Ich habe dort unglaublich schoene Zeiten verbracht, unzaehlige tolle und interesante Menschen kennengelernt (hier ist besonders die fuer mich beste Frau der Welt hervor zu heben :)!) und habe ich weiss nicht wie viele von tausenden Kilometern auf dem Rad verbracht.
Naechste Woche fliege ich wieder nach Mallorca, zum ich weiss nicht genau wie vielten Mal und ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Mal wieder mit tollen Erinnerungen und einigen Geschichten, die ich nie vergessen werde, wieder nach nach hause fliege.
Viele Gruesse,
Elmar
Wenn ihr jetzt mal zurueck rechnet, werdet ihr merken, dass ich 15 Jahre alt war, als ich das erste Mal in Cala Millor zum Triathlon Training war. Damals war die groesste der Baleren Inseln noch nicht ganz so beliebt bei Radfahrern und ich erinnere mich noch gut an einige Geschichten, die ich wohl niemals vergessen werde und mich heute noch zum lachen bringen.
Eine ist zum Beispiel, wie ich einen Radsturz hatte. Erst einmal nicht sooo lustig, aber mit dem zeitlichen Abstand und dem Wissen, dass nichts schlimmes passiert ist, doch eher zum schmunzeln. Ich fuhr an letzter Position in einer Gruppe mit ca. 6-8 Fahrern und rutschte auf etwas Split in einer links Kurve weg. Die Gruppe bemerkte anfangs nicht, dass ich lieber durch ein Schotterbett rutschte, anstatt mit ihnen weiter die herliche Landschaft zu geniessen. So dauerte es eine gefuehlte Ewigkeit, bis ich entdeckt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere war Joerg Brune der erste, der wieder bei mir war und mein Kommentar stiess bei ihm auf etwas Unverstaendnis. Denn als ich da mit zerrissender Radhose und einigen Schuerfwunden stand, lachte ich und sagte, "nichts passiert die Oakley ist noch heile!". Man muss verstehen, dass es fuer die Gruppe und besonders die Erwachsenen wahrscheinlich nicht so lustig war, wenn mitten in der Radausfahrt ein minderjaehriger verschwindet. Aber diese Oakley war fuer mich nicht nur irgendeine Sonnenbrille. Sie war eine m-frame, es war die, auf die ich lange gespart hatte und mein ganzer Stolz. So wie andere Jugendliche in meinem Alter Fussballer, oder in meiner Heimatstadt Lemgo, auch gerne Handballer als Vorbilder hatten, hatte ich Wolfgang Dietrich. Der Deutsche der ueber Jahre auf Hawaii ganz vorne mit gemischt hat und einer der besten Langdistanz Triathleten seiner Zeit war. Genau dieser Wolfgang Dietrich, hatte genau die gleiche Oakley und oben drauf noch den gleichen Helm wie ich, oder sollte ich sagen, ich hatte den Helm, den er auch hatte!?! :)! Also ich war quasi wie mein Jugendidol, wenn ich auf dem Rad sahs.. naja, so fast zumindest!
Die beste Geschichte aus diesem Trainingslager ist aber sicherlich, als wir uns vorgenommen haben, die Hotel Kueche leer zu essen.
Wir waren eine Gruppe von ca. 30 Leuten, genau weiss ich das nicht mehr, koennen auch mehr, oder weniger gewesen sein. Wir waren in einem klassischen Touristen Hotel abgestiegen und hatten dort ganz coole Appartments mit Meerblick. Das Hotel, war wie gesagt, auf Pauschaltouristen ausgelegt. Diese zeichen sich da durch aus, dass sie nach dem Fruehstueck nicht unbedingt zu sportlichen Hoechstleistungen auflaufen. Anders bei uns, neben einem ganzen Haufen Teenagern, waren auch Familien und andere Erwachsene in unserer Gruppe. Wir haben jeden Tag 2-3mal trainiert und waren dem entsprechend hungrig am Abend. Bereits in den ersten Tagen haben wir die Kueche regelmaessig an die Grenzen ihrer Leistungsfaehigkeit gebracht, als wir beschlossen haben, dass wir an einem Abend die Kueche leer essen wollen. Pasta, Kartoffeln, Reis, Gemuese, ganz egal, alles musste weg... Wir haben es fast geschaft!
Meine persoenliche Bilanz nach diesem "Abendessen" war vor allem ein voller Bauch, oder um es klar auszudruecken- ich war hoffnungslos Uberfressen!
Bereits kurz nach dem Essen bekam ich Sodbrennen- das erste und einzige Mal in meinem Leben! In der Nacht folgte Schuettelfrost und meine Mandeln schwillten an. Halsschmerzen, Fieber, das ganze Program... Am kommenden Morgen kam einer der beiden mitgereisten Aerzte zu uns auf das Zimmer und diagnostizierte bei mir eine Mandelentzuendung und verordnete Bettruhe. Der andere Arzt diagonistiziert weit pragmatischer und sagte, das ich ein Idiot bin und mich gnadenlos ueberfressen hatte! Sein Rat war, den Vormittag ruhig zu verbringen und er war sich sicher, dass gegen Mittag alles wieder ok sein wuerde... In den folgenden 2-3 Stunden blieb es spannend. War ich wirklich krank, oder nur ein Idiot, der zu viel gegessen hat!? Um es kurz zu machen- Ich war der Idiot und konnte an dem Tag nicht trainieren!
Dies sind nur 2 Geschichten, die mir in den Kopf schiessen, wenn ich an Trainingslager auf Mallorca denke. Ich habe dort unglaublich schoene Zeiten verbracht, unzaehlige tolle und interesante Menschen kennengelernt (hier ist besonders die fuer mich beste Frau der Welt hervor zu heben :)!) und habe ich weiss nicht wie viele von tausenden Kilometern auf dem Rad verbracht.
Naechste Woche fliege ich wieder nach Mallorca, zum ich weiss nicht genau wie vielten Mal und ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Mal wieder mit tollen Erinnerungen und einigen Geschichten, die ich nie vergessen werde, wieder nach nach hause fliege.
Viele Gruesse,
Elmar
Samstag, 9. März 2013
Rennkalender 2013
Es hat eine ganze Zeit gedauert, aber nun ist es endlich so weit. Die Kernrennen fuer 2013 stehen fest. Ich freue mich unheimlich auf diese Saison, da es sich bis auf ein Rennen nur um Rennen handelt, an denen ich noch nicht teilgenommen habe.
Los wird es dieses Jahr in den USA gehen. Am 23. Juni starte ich beim Revolution 3 Williamsburg (Virginia). Das Rennen ist das erste Mal im Rennkalender der Rev3 Serie und es ist beim Radfahren wie auch beim Laufen vor allem flach mit ein paar wenigen Anstiegen. Die Region um Williamsburg ist vor allem durch die Schlachten in der Kolonialzeit bekannt und ich freue mich schon darauf, dort meine persoenliche Schlacht zu haben.
Wie bereits im letzten Jahr, werde ich auch wieder beim Great White North Triathlon am 07. Juli an der Startlinie stehen. Auch wenn ich das Rennen im vergangen Jahr bereits bestritten habe, ist eigentlich nur der Name noch das gleiche. Bis auf den Startpunkt wird das Rennen eigentlich einmal komplett umgekraempelt. Neue Schwimmstrecke, neue Radstrecke, neue Laufstrecke und neuer Zielort. Das Rennen hat in Alberta einen sehr guten Ruf und ist wohl in die Kategorie Klassiker einzusortieren. Daher freue ich mich das ich auch in diesem Jahr wieder zu diesem Rennen im Norden Albertas eingeladen wurde.
Nach den beiden Mitteldistanzen folgt dann am 25.August bei der Challenge Penticton die erste Langdistanz des Jahres. Der Klassiker unter den Langdistanzen in Nordamerika wird erstmals unter dem Logo der Challenge Family durchgefuehrt und nachdem ich in den vergangen zwei Jahren bereits als Zuschauer in Penticton war, freue ich mich sehr bei der Praemiere des "neuen Klassikers" am Start zu sein. Um top auf das Rennen vorbereitet zu sein, plane ich in den Wochen vor dem Rennen mindestens 2 Mal nach Penticton zu fahren um auf den Strecken zu trainieren.
Geplant war dann ein weiteres Rev3 Rennen in Cedar Point zu machen, doch leider ist das Rennen nur noch als Agegroup Rennen ausgeschrieben und daher darf ich dort nicht starten. Meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben aber so schoene Erinnerungen hinterlassen, dass ich sicherlich eines Tage zu diesem Rennen zurueck kehren werde.
Weiter geht die Reise und das naechste Rennen wird in Bend, Oregon sein. Der Leadman 225 wurde im letzten Jahr das erste Mal ausgetragen und schon damals wollte ich gerne starten. Doch Verletzungen und ein enger Terminkalender haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um so mehr freue mich mich daher nun im Jahr 2013 am 21. September am Start zu stehen. Die Distanzen weichen von der normalen Langdistanz ab und ich werde im ganze 225km zuruecklegen. Unterteilt sind diese in 5km Schwimmen, 223km Radfahren und 22km Laufen. Die Verteilung der Disziplinen spielt sicherlich meinen persoenlichen Staerken in die Karten und ich freue mich auf diese etwas andere Herausforderung!
Das letzte Rennen, das bis jetzt sicher ist, ist ein weiteres Rev3 Rennen und zwar am 10. November in Florida. Auch diese Mitteldistanz stand bereits im letzten Jahr auf meinen Plan und ich bin aufgrund meiner Verletzung nicht gestartet. Venice ist fuer seine Praehistorischen Haizahn funde bekannt und ich hoffe sehr, dass es bei der praehistorischen Variante bleiben wird. Da Florida nicht gerade fuer seine Berge bekannt ist, freue ich mich auf ein schnelles Rennen zum Ende der Saison!
Dieser Rennplan ist sicherlich noch nicht vollstaendig, aber dies sind alle Rennen, die bis jetzt feststehen und ich freue mich sehr auf meine 21. Triathlon Saison!
Viele Gruesse,
Elmar
Los wird es dieses Jahr in den USA gehen. Am 23. Juni starte ich beim Revolution 3 Williamsburg (Virginia). Das Rennen ist das erste Mal im Rennkalender der Rev3 Serie und es ist beim Radfahren wie auch beim Laufen vor allem flach mit ein paar wenigen Anstiegen. Die Region um Williamsburg ist vor allem durch die Schlachten in der Kolonialzeit bekannt und ich freue mich schon darauf, dort meine persoenliche Schlacht zu haben.
Wie bereits im letzten Jahr, werde ich auch wieder beim Great White North Triathlon am 07. Juli an der Startlinie stehen. Auch wenn ich das Rennen im vergangen Jahr bereits bestritten habe, ist eigentlich nur der Name noch das gleiche. Bis auf den Startpunkt wird das Rennen eigentlich einmal komplett umgekraempelt. Neue Schwimmstrecke, neue Radstrecke, neue Laufstrecke und neuer Zielort. Das Rennen hat in Alberta einen sehr guten Ruf und ist wohl in die Kategorie Klassiker einzusortieren. Daher freue ich mich das ich auch in diesem Jahr wieder zu diesem Rennen im Norden Albertas eingeladen wurde.
Nach den beiden Mitteldistanzen folgt dann am 25.August bei der Challenge Penticton die erste Langdistanz des Jahres. Der Klassiker unter den Langdistanzen in Nordamerika wird erstmals unter dem Logo der Challenge Family durchgefuehrt und nachdem ich in den vergangen zwei Jahren bereits als Zuschauer in Penticton war, freue ich mich sehr bei der Praemiere des "neuen Klassikers" am Start zu sein. Um top auf das Rennen vorbereitet zu sein, plane ich in den Wochen vor dem Rennen mindestens 2 Mal nach Penticton zu fahren um auf den Strecken zu trainieren.
Geplant war dann ein weiteres Rev3 Rennen in Cedar Point zu machen, doch leider ist das Rennen nur noch als Agegroup Rennen ausgeschrieben und daher darf ich dort nicht starten. Meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben aber so schoene Erinnerungen hinterlassen, dass ich sicherlich eines Tage zu diesem Rennen zurueck kehren werde.
Weiter geht die Reise und das naechste Rennen wird in Bend, Oregon sein. Der Leadman 225 wurde im letzten Jahr das erste Mal ausgetragen und schon damals wollte ich gerne starten. Doch Verletzungen und ein enger Terminkalender haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um so mehr freue mich mich daher nun im Jahr 2013 am 21. September am Start zu stehen. Die Distanzen weichen von der normalen Langdistanz ab und ich werde im ganze 225km zuruecklegen. Unterteilt sind diese in 5km Schwimmen, 223km Radfahren und 22km Laufen. Die Verteilung der Disziplinen spielt sicherlich meinen persoenlichen Staerken in die Karten und ich freue mich auf diese etwas andere Herausforderung!
Das letzte Rennen, das bis jetzt sicher ist, ist ein weiteres Rev3 Rennen und zwar am 10. November in Florida. Auch diese Mitteldistanz stand bereits im letzten Jahr auf meinen Plan und ich bin aufgrund meiner Verletzung nicht gestartet. Venice ist fuer seine Praehistorischen Haizahn funde bekannt und ich hoffe sehr, dass es bei der praehistorischen Variante bleiben wird. Da Florida nicht gerade fuer seine Berge bekannt ist, freue ich mich auf ein schnelles Rennen zum Ende der Saison!
Dieser Rennplan ist sicherlich noch nicht vollstaendig, aber dies sind alle Rennen, die bis jetzt feststehen und ich freue mich sehr auf meine 21. Triathlon Saison!
Viele Gruesse,
Elmar
Freitag, 8. März 2013
Wer sind meine follower!?!?
Hi zusammen,
nun gibt es meine Blog schon eine ganze Zeit und heute habe ich mal in den Statistiken geguckt, aus welchen Laendern Menschen meinen Blog besucht haben. Nicht unbedingt verwunderlich ist, dass die meisten Klicks aus Deutschland kommen, damit haette ich auch gerechnet. Ueberraschend finde ich dann aber doch, das die zweit meisten Klicks aus den USA kommen, gefolgt von Kanada. Das Kanada relativ weit vorne ist, hat mich auch nicht unbedingt ueberrascht, da ich dort ja nun seit ueber einem Jahr bereits lebe. Andere Laender haben mich doch etwas Ueberrascht, wie zum Beispiel Korea oder Brasilien. So habe ich mich gefragt, wie sind die Menschen auf meinem Blog gelandet und was haben sie gedacht... Daher dachte ich mir, ich starte einen Aufruf. Schreibt mir und sagt, wieso ihr hier auf meinem Blog gelandet seit und wie er euch gefaellt.
Einfach eine kurze email an: elmar.heger@googlemail.com und ich freu mich von euch zu hoeren... Bald werde ich dann schreiben, was da raus geworden ist...
Ubrigens weitere Laender sind:
Schweiz
Oesterreich
Frankreich
Italien
Spanien
Grossbritanien
Niederlande
Russland
Polen
Schweden
Korea
Brasilien
Australien
Daenemark
Mexiko
Suedafrika
Ich freu mich von euch zu hoeren!
Viele Gruesse,
Elmar
nun gibt es meine Blog schon eine ganze Zeit und heute habe ich mal in den Statistiken geguckt, aus welchen Laendern Menschen meinen Blog besucht haben. Nicht unbedingt verwunderlich ist, dass die meisten Klicks aus Deutschland kommen, damit haette ich auch gerechnet. Ueberraschend finde ich dann aber doch, das die zweit meisten Klicks aus den USA kommen, gefolgt von Kanada. Das Kanada relativ weit vorne ist, hat mich auch nicht unbedingt ueberrascht, da ich dort ja nun seit ueber einem Jahr bereits lebe. Andere Laender haben mich doch etwas Ueberrascht, wie zum Beispiel Korea oder Brasilien. So habe ich mich gefragt, wie sind die Menschen auf meinem Blog gelandet und was haben sie gedacht... Daher dachte ich mir, ich starte einen Aufruf. Schreibt mir und sagt, wieso ihr hier auf meinem Blog gelandet seit und wie er euch gefaellt.
Einfach eine kurze email an: elmar.heger@googlemail.com und ich freu mich von euch zu hoeren... Bald werde ich dann schreiben, was da raus geworden ist...
Ubrigens weitere Laender sind:
Schweiz
Oesterreich
Frankreich
Italien
Spanien
Grossbritanien
Niederlande
Russland
Polen
Schweden
Korea
Brasilien
Australien
Daenemark
Mexiko
Suedafrika
Ich freu mich von euch zu hoeren!
Viele Gruesse,
Elmar
Samstag, 2. März 2013
Das Spiel mit der Post...
Hallo zusammen,
jetzt bin ich schon seit gut 5 Wochen in Deutschland und warte auf meine Papiere, damit ich wieder eine Arbeitserlaubnis für Kanada bekommen kann. Leider gibt es da immer wieder Verzögerungen, die diesen Prozess von einem eigentlich einfachen Ablauf zu einem Nervenspiel verkommen lassen.
Nachdem ich alle Papiere eingereicht hatte, wurde ich aufgefordert, noch ein kanadisches Führungszeugnis nachzureichen. Leider wurde mir diese Information erst mitgeteilt, als ich schon wieder in Deutschland war und war auch im Vorfeld auf keiner Seite als Information zu finden. Nun wird ein Führungszeugnis in Kanada an hand von Fingerabdrücken erstellt. Es stellt also ein Problem da, wenn die Finger in Deutschland sind und die entsprechenden Abdrücke in Kanada sein sollen. Natürlich gibt es für solche Fälle Agenturen, die einem sehr gerne für eine "kleine" Extrazahlung dabei behilflich sind, diese Fälle abzuwickeln. Leider kommt man aber nicht darum rum, wenn man nicht endlos Zeit hat. Denn diese Agenturen sind in der Lage die Fingerabrücke digital einzureichen, was eine Bearbeitungszeit von maximal 3 Tagen bedeutet. Wenn ich meine Fingerabdrücke dort als "Kunde" direkt hin schicke, dauert es mindestens 4 (!!!) Monate. Diese Agentur muss eine Goldgrube sein!
Alles sprach also für ein leeres Bankkonto und eine schnelle Abwicklung, wenn da nicht die Freunde der Post mit im Spiel gewesen wären. Natürlich haben auch diese sich ihre Dienste für eine express Sendung stattlich bezahlen lassen um sicher zu stellen, dass die Unterlagen auch wirklich 48 Stunden später in Kanada sind. Doof nur, wenn dann irgendein Postbeamter die Unterlagen falsch frankiert und der Umschlag ersteinmal in Istanbul (Türkei) landet. Ein jeder der etwas im Erdkundeunterricht aufgepasst hat, wird schnell merken, das die Türkei östlich von Deutschland liegt und Kanada westlich- also kurz gesagt, falsche Richtung!!! Besonders doof ist dann, wenn ein Wochenende kommt und sich der Brief einfach mal gar nicht bewegt für ein paar Tage... Alles in allem hat es 6 Tage gedauert, bis meine Unterlagen bei der kanadischen Regierung vorlagen und ich freue mich schon auf die Rückzahlung, die DHL mir bereits bestätigt hat.
Elmar
jetzt bin ich schon seit gut 5 Wochen in Deutschland und warte auf meine Papiere, damit ich wieder eine Arbeitserlaubnis für Kanada bekommen kann. Leider gibt es da immer wieder Verzögerungen, die diesen Prozess von einem eigentlich einfachen Ablauf zu einem Nervenspiel verkommen lassen.
Nachdem ich alle Papiere eingereicht hatte, wurde ich aufgefordert, noch ein kanadisches Führungszeugnis nachzureichen. Leider wurde mir diese Information erst mitgeteilt, als ich schon wieder in Deutschland war und war auch im Vorfeld auf keiner Seite als Information zu finden. Nun wird ein Führungszeugnis in Kanada an hand von Fingerabdrücken erstellt. Es stellt also ein Problem da, wenn die Finger in Deutschland sind und die entsprechenden Abdrücke in Kanada sein sollen. Natürlich gibt es für solche Fälle Agenturen, die einem sehr gerne für eine "kleine" Extrazahlung dabei behilflich sind, diese Fälle abzuwickeln. Leider kommt man aber nicht darum rum, wenn man nicht endlos Zeit hat. Denn diese Agenturen sind in der Lage die Fingerabrücke digital einzureichen, was eine Bearbeitungszeit von maximal 3 Tagen bedeutet. Wenn ich meine Fingerabdrücke dort als "Kunde" direkt hin schicke, dauert es mindestens 4 (!!!) Monate. Diese Agentur muss eine Goldgrube sein!
Alles sprach also für ein leeres Bankkonto und eine schnelle Abwicklung, wenn da nicht die Freunde der Post mit im Spiel gewesen wären. Natürlich haben auch diese sich ihre Dienste für eine express Sendung stattlich bezahlen lassen um sicher zu stellen, dass die Unterlagen auch wirklich 48 Stunden später in Kanada sind. Doof nur, wenn dann irgendein Postbeamter die Unterlagen falsch frankiert und der Umschlag ersteinmal in Istanbul (Türkei) landet. Ein jeder der etwas im Erdkundeunterricht aufgepasst hat, wird schnell merken, das die Türkei östlich von Deutschland liegt und Kanada westlich- also kurz gesagt, falsche Richtung!!! Besonders doof ist dann, wenn ein Wochenende kommt und sich der Brief einfach mal gar nicht bewegt für ein paar Tage... Alles in allem hat es 6 Tage gedauert, bis meine Unterlagen bei der kanadischen Regierung vorlagen und ich freue mich schon auf die Rückzahlung, die DHL mir bereits bestätigt hat.
| Männer vom Fach! |
Die Abwicklung als solches hat nur 2 Tage gedauert und ging damit schneller als erwartet. Doof nur, dass die kanadische Post sich dachte, was die Deutsche Post und DHL da verbockt haben, das kriegen wir noch besser hin. Nachdem die Unterlagen von Ottawa nach Calgary geschickt werden sollten, kann ich zum jetztigen Zeitpunkt nur mitteilen, das mindestens 10 Tage (Stand kommender Montag) vergangen sein werden bis die Unterlagen bei meiner Freundin in Calgary eintreffen werden. Die Standardzeit für eine Lieferung dieser Art in Kanada beträgt, 3-4 Werktage...
Wenn jemand von euch zu viel Geld über hat und dann noch mehr Geld machen möchte, hier ein heisser Tipp!
Gründet ein Unternehmen, das ihre Lieferzeiten einhalten kann und ich wette, dass viele Kunden wechseln werden!
Ich hoffe also, dass die Unterlagen in Calgary eintreffen werden, ich schnell einen Scan bekomme um diesen auf der Regierungsseite in einem Portal hoch zu laden.... wenn das passiert ist, sollte es theortisch sehr schnell gehen, bis ich meine Arbeitserlaubnis bekomme. Aber in der Theorie, bin ich auch schon seit mindestens einer Woche wieder zuhause in Calgary... Es bleibt also spannend!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir in den letzten Tagen aufbauende Nachrichten und SMS geschrieben haben. Ich freu mich, dass ihr an mich denkt!
Viele Grüße,
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