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Dienstag, 7. Dezember 2010

Neuer Radpartner für die nächsten zwei Jahre....

Gestern Abend haben wir es dann auch schriftlich gemacht. Ich freu mich sehr, in den nächsten zwei Jahren auf dem "Timerite" der Firma SPOCE unterwegs zu sein.
Die Radfirma aus Bad Vilbel wird mich so auf meinem Weg bis Ende 2012 unterstützen und mir mit ihrem Zeitfahrrad Material zur Verfügungstellen, welches den Vergleich mit den großen Namen der Szene nicht zu scheuen braucht und in Zukunft bestimmt immer beliebter wird.

Besonders cool ist, dass SPOCE jedes Rad nach Kundenwünschen lackieren kann und so jeder sein persönliches Wunschrad bekommen kann. Meine Wunschfarben werden schwarz, silber und orange sein. Was das Design angeht, werden mir Ingolf und Peter von SPOCE noch ein paar Vorschläge machen und über Facebook, werden wir dann gucken, welches Design am besten ankommt.

Ihr habt also die Möglichkeit mein neues Rad mit zu gestalten!

Morgen kommt mein Rahmen als einer der ersten beiden 2011 Modelle aus der Fabrik und dann gibt es hier bald auch die ersten Bilder!

Ich bedanke mich nochmal ausdrücklich bei Ingolf und Peter, für das Vertrauen, das sie in mich setzten und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!

Viele Grüße,

Elmar

Donnerstag, 18. November 2010

A day with Mr Westwood!

Heute hatte ich zur Abwechslung mal Begleitung beim Radtrainig. Der Neuseeländische Profi Paul Westwood ist mit mir durch den Odenwald gefahren. Paul habe ich bei der Challenge Kopenhagen kennengelernt, wo wir beide das gleiche Schicksal hatten- wir haben das Ziel nicht erreicht. Paul hatte zwei Platten und ich die Magen-Darm Geschichte, die ich nicht weiter ausführen möchte ;-)!
Jedenfalls stellten wir am Abend nach dem Rennen bei einem "Frustbier" fest, das wir gar nicht so weit auseinander wohnen, da in Mainz lebt (yeah Paul not in Weinheim-I know!!!). Als er mir dann auch noch sagte, dass er mal wieder Winter erleben möchte und deswegen nach der europäischen Saison in Deutschland bleibt, war die Idee schnell geboren, das wir mal zusammen trainieren gehen müssen. Heute, über 3 Monate später, war es dann so weit und wir hatten uns zu einer 3 Std. Radausfahrt verabredet. Nach dem ich die letzten Wochen immer alleine unterwegs war, war es mal wieder richtig schön, jemanden neben sich zu haben, mit dem man mal Reden kann.
Wie geplant, sind wir gute 3 Stunden durch den Odenwald gefahren, wobei ich neben Termohose, -trikot, Überschuhen auch noch eine Mütze unter dem Helm hatte. Paul, der ja lange keinen Winter mehr hatte, hatte immerhin Knielinge, normale Radhandschuhe und die guten blueseventy Toe Cover an und hat mir aber bis zum Schluss versichert, das ihm nicht kalt ist, nein, er sogar etwas schwitzt- Kiwi's are tough guys!!!!

Abschließend gab es bei mir noch Pasta und einen Kaffee, bevor wir noch einen kurzen Abstecher ins Büro gemacht haben. Denn wie schon erwähnt ist Paul Profi und schwimmt natürlich einen blueseventy Anzug. Also war es eine Ehrensache, das er unsere Bürocrew hier in Mannheim auch kennenlernt und dabei sind uns ein paar coole Ideen gekommen, wie wir in Zukunft enger zusammen arbeiten können.

Abschließend kann ich sagen, das ich einen schönen, erfolgreichen und spaßigen Tag hatte und mich schon freue bald wieder mit Paul eine Runde zu drehen- vielleicht schon nächste Woche!

Bis die Tage,

Elmar

Donnerstag, 11. November 2010

Soll der Winter doch kommen!

Die Meteorologen streiten sich, ob der kommenden Winter härter als der letzte wird und wir damit die Handschuhe, Mützen und Langenunterhosen wieder von Dezember bis April tragen müssen. Ich persönlich hoffe ja, dass dem nicht so ist und der Winter  sich von seiner schön milden und angenehmen Seite zeigt, so dass ich möglichst viel draußen trainieren kann.
Denn besonders beim Radfahren, macht das Wetter einem schnell einen Strich durch die Rechnung, wenn man wie ich, zwar auf eine Vielzahl von Rädern zurückgreifen kann, aber das alles nur Straßen-Rennräder sind.

Daher habe ich jetzt vorgesorgt und dank meines Vermieters einen super Trainingsraum für meine Rolle bekommen. Ok, Rolle-fahren ist so ziemlich das langweiligste und bescheuertste, was man machen kann, aber manchmal geht es leider einfach nicht anders. Besonders im letzten Winter habe ich super viele Stunden auf der Rolle verbracht, da ja, wie erwähnt, der harte Winter da war, aber auch der IRONMAN Südafrika im April auf dem Programm stand.

Da so ein Rennrad in meiner so wieso schon sehr kleinen Wohnung aber viel Platz weg nehmen würde und mein normales Straßenrad auch schon in der Küche steht, bin ich wirklich happy, dass ich in diesem kleinen extra Raum, in dem bevor ich dort "eingezogen" bin, vor allem Müll, Ski-boxen, Reifen und meine gesammelten Fahrradsachen waren, nun genug Platz ist, damit ich dort dauerhaft das Rad incl. der Rolle stehen lassen kann. Als angenehmen Nebeneffekt werde ich auch keine Nachbarn stören, da mein "Nachbar" auch nur ein Fahrradraum ist und über mir eine Garage ist... Ich muss nur einmal kurz über den Hof und schon bin ich da. Da es aber Strom in dem Raum gibt, wird dort noch eine Stereoanlage aufgebaut und über den Laptop kann man ja auch Filme gucken!

Ansonsten gibt es noch zu berichten, das die ersten zwei Wochen Training mit meinem neuen Coach Joseph wirklich gut gelaufen sind, ich sehr viel Spaß beim täglichen Training habe und mich jeden Morgen wieder auf eine neue Herausforderung freuen kann. Ich hoffe, dieser Spaß hält noch möglichst lange an und schlägt sich dann im kommenden Jahr auch in Ergebnissen nieder.

Hier noch zwei Bilder, von meinem neuen Trainigsraum- nicht schön, aber sehr praktisch!

Einmal über den Hof, und schon bin ich da!
Noch nicht super schön, aber das wird noch.

Samstag, 30. Oktober 2010

Vieles neues bringt der November

Das Jahr neigt sich dem Ende und die Saison 2011 steht schon so gut wie vor der Tür.
Nachdem ich die kleine Erkältung in der vorletzten Woche gut verkraftet hatte, bin ich am vergangenen Wochenende auch wieder ins Training eingestiegen und habe den lockeren Einstieg in die Saison 2011 begonnen. Da das Training noch nicht besonders viel Zeit in Anspruch genommen hat, habe ich mich vor allem auf meinen Job und die Vorbereitung der Saison 2011 konzentriert und ich muss sagen, es nimmt Form an.

Als erste Neuerung für die Zukunft habe ich einen neuen Trainer. Die Planung meiner Einheiten wird in Zukunft Joseph Spindler übernehmen. Jo ist selber noch als Athlet für das Team TBB unterwegs und hat dieses Jahr u.a. in Köln die Langdistanz gewonnen und ist ein sehr starker Läufer und ich hoffe von seinem know- how dort besonders profitieren zu können. Natürlich ist Jo durch sein eigenes Training von Erfolgstrainer Brad Sutton geprägt, so dass ich sehr gespannt bin, was da auf mich zu kommt. Wie sagte Jo so schön: "Du willst einen neuen Reiz, den solltest du bei dem Training bekommen!". Ich bin sehr gespannt, was mich daher ab dem 1. November erwartet und freue mich auf viele Einheiten, wo ich meinen inneren Schweinehund treffen werde.


Darf ich vorstellen, mein innerer Schweinehund!         


Als zweite Handlung in den letzten Tagen, habe ich für 2011 die Elite Lizenz der Deutschen Triathlon Union (DTU) beantragt. Mit dieser Lizenz werde ich automatisch auch in den Testpool der Nationalen Anti Doping Agentur, kurz NADA, aufgenommen. Das heißt also, ab 1. Januar, wieder den Kalender 3 Monate im voraus planen und dann bei der NADA angeben, wann ich wo bin, damit sie mich jederzeit für Dopingtests finden können.Natürlich ist für mich ein sauberer Sport selbstverständlich, daher sollen die Herren der NADA ruhig oft kommen. Denn die Erfahrungen die ich bisher mit der Elite Lizenz waren eher negativ. Man zahlt 250€ an die DTU und mit diesem Geld sollen dann u.a. die Dopingtest finanziert werden. Wenn man dann aber, so wie ich 2008, nur einmal im Jahr getestet wird, muss ich mich ernsthaft fragen, ob die 250€ in ihrer Höhe gerechtfertigt sind.
Ich hab nur gut trainiert.... ja, ist klar....
Da wir aber mittlerweile im Sport, und besonders in Ausdauersportarten, nach meiner Meinung in der Beweispflicht für einen sauberen Sport sind, ist die Lizenz auch die logische Konsequenz, das ich mich bereit erkläre, jederzeit an jedem Ort getestet zu werden um zu beweisen, das ich meine sportlichen Leistungen ausschließlich auf legalen Wegen erziele und sicherlich niemals so aussehen werde...

Desweiteren bin ich gerade an der Sponsoren- Front ziemlich aktiv und ich hoffe auch zu dem Thema in der nächsten Zeit hier positive Neuigkeiten präsentieren kann. Es gab schon einige wirklich sehr positiv verlaufende Gespräche und wenn das alles klappt, wäre ich mehr als glücklich. Also in den nächsten Tagen und Wochen heißt es Daumendrücken und weiter Gas geben, damit ich mich noch mehr auf den Sport konzetrieren und meinen Traum weiter Leben kann.

Bis dahin!

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Wenig Laufen und viel Schmerzen....

wie wenig man eigentlich Laufen muss, um am Ende doch ziemlich viel Schmerzen in den Beinen zu haben, durfte ich heute wieder erfahren. Gemeinsam mit Ute Mückel, machte ich mich in den Hiddisser Wald auf, damit ich endlich mal Berghochlaufen lerne. Wer kennt es nicht, die Anstrengungen und Schmerzen, wenn man irgendwo hoch gehen muss, das ganze potentiert sich, wenn man so viel wie ich wiegt und dann statt zu gehen, den Berg hoch laufen soll. Ute war der festen Überzeugung, dass auch ich das lernen kann und nachdem sie mit einfachen Veränderungen schon auf der Geraden meinen Laufstyle viel ökonomischer und "leichter" gemacht hat, wollte ich ihr natürlich gerne glauben.

Ich weiß nicht genau, wie oft ich diesen Berg im Wald hochgelaufen bin, nennen wir es mal "öfter", aber es war tatsächlich so, von mal zu mal, wurde es immer ein bisschen einfacher und das obwohl die Muskuläreermühdung von mal zu mal immer ein bisschen mehr wurde. Es schien also tatsächlich was dran zu sein und für alle die es noch nicht wussten, bei Ute kann man nicht nur hervorragend Schwimmen lernen, sondern auch Laufen.... Ich bin gespannt, welche Fortschritte  ich in den nächsten Wochen machen werde und hoffe nach wie vor auf neue Bestzeiten im Jahr 2011! Ich freu mich schon auf die nächste Einheit mit Ute, denn solche "Ah- Erlebnisse" machen auch nach 18 Jahren Triathlon immer noch Spaß und es ist schön, wenn man merkt, dass nach oben noch Raum zur Entwicklung ist...

Ute und ich nach der Trainingseinheit!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Eine Woche in Lemgo und ein paar Fotos

Diese Woche bin ich in Lemgo, da ich hier familiär einiges zu tun habe. Ich nutze die Zeit natürlich auch, um mich sportlich weiter zu entwickeln. Daher treffe ich mich morgen wieder mit Ute Mückel, um an meiner Lauftechnik zu arbeiten. Seit dem letzten Termin mit ihr, habe ich schon deutliche Verbesserungen gemerkt und habe muskulär deutlich weniger Probleme. Ich freu mich schon auf morgen und hoffe, eine noch stärkere Verbesserung hin zu bekommen.


Heute Abend habe ich mich mit Freunden getroffen, die mir geholfen haben einen Sponsorenflyer zu entwerfen und Fotos zu machen. Natürlich hoffe ich, durch diesen, in der Zukunft noch mehr Unterstützung von potentiellen Partnern zu bekommen. Das Ziel eine Langdistanz unter 08:45 Stunden im Jahr 2012 ist  fest ins Auge gefasst und wird streng verfolgt...
Um diesen Plan auch realistisch umsetzten zu können, habe ich noch einige weitere Projekte, die gerade in der Enstehungsphase sind, dazu hier bald mehr!

Hier noch ein paar Fotos aus den letzten Tagen:

Der Marktplatz meiner Heimatstadt Lemgo- immer wieder schön!

Der Sonnenunter- bzw. Mondaufgang in Lemgo gestern Abend




Muss ich dazu noch was sagen!?!?

Viele Grüße,


Elmar

Dienstag, 5. Oktober 2010

Der Herr über die Dixiklos....

Auch wenn das Rennen in Kopenhagen am 15. August wirklich alles andere als zufriedenstellend war, ist es doch toll, dass das größte Dänische Laufmagazin "Lobemagasinet" meine größte Leistung tatsächlich in Worten festgehalten hat.
Meine Einkehr auf den Dixi-Klos war den Redakteuren tatsächlich ein paar Zeilen in ihrem Magazin wert..... Ich bin ja nur froh, dass sie nicht noch Fotos gemacht haben, wie ich da gerade rein oder raus gehe...

Naja, frei nach dem Motto, es gibt keine schlechte Werbung.....
Heißt soviel wie: 13:35Uhr, 6 Std. 35Min nach Rennstart: Elmar Heger aus Deutschland hat Magenprobleme. Er blieb so lange auf der Toilette, dass....
die Rennoffiziellen nervös waren, ob bei ihm alles ok ist. Was für eine frustrierende Situtaion.

Wohl wahr!!!!

Bin am Samstag wieder in's Training eingestiegen und freu mich, das es wieder los geht!